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Rheinische Post Online - Zensur kritischer Meinungen

Da ich fürchte, dass auch mein 2. Kommentar zum Thema RPO und regierungsgefällige Berichterstattung zensiert wird, kommentiere ich den Vorgang hier.

 

Es ging um folgenden Artikel in der Rheinischen Post Online:

 

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Vorrang-fuer-Merkels-Vertraute_aid_864382.html

 

Mein Kommentar bezog sich zum einen auf die Personen Schäuble und von der Leyen, die ich extrem ungeeignet finde für den Job als Bundespräsident, zum anderen auf die Tatsache, dass diese beiden Merkel treu ergebenen Politiker im Amt des Bundespräsidenten Deutschland massiven Schaden zufügen würden, da sie eben nicht parteiunabhängig und einend agieren würden. Ich nannte außerdem die bekannte Tatsache, dass Schäuble Folter befürwortet hat (zwar nur indirekt, aber durchaus wahrnehmbar) sowie die aus meiner Sicht völlige Inkompetenz und Ignoranz von von der Leyen im Hinblick auf die moderne Informationsgesellschaft, hinreissend dokumentiert im Fall des Internetsperrengesetzes und ihres ominösen Stoppschildes. Außerdem steht sie für eine erzkonservative Moral und Familienpolitik, die uns meiner Ansicht nach geradewegs zurück ins Mittelalter katapultiert.

 

Desweiteren kritisierte ich die RPO scharf für diesen Artikel, der in meinen Augen nichts anderes als Propaganda für Schwarz/Gelb darstellt. Da sich diese regierungsfreundliche Berichterstattung in letzter Zeit häuft bei RPO, prangerte ich diesen Zustand an und nahm es als Indiz für den miserablen Zustand der 4. Macht im Staat.

 

Offensichtlich war das den Redakteuren dort zuviel und mein Beitrag wurde entfernt mit Verweis auf die AGB.

 

Falls ich den Text von anderer Seite noch einmal erhalte, veröffentliche ich ihn hier.